Sambia 23.1. – 4.2. 2013

Der Grenzübergang war wieder sehr einfach. Am längsten dauert der Aufenthalt auf der Grenzlinie, d.h. auf und an der Viktoria-Falls-Brücke, mit einem letzten Blick auf den Viktoria Fall. In Sambia sind Gebühren für Visa, Insurance-Motor und Road-Transport fällig (zusammen 95,-USD). Nach der Carbon-Taxe fragt mich niemand, erst die erste Polizeikontrolle hinter der Grenze. Die lässt mich ziehen, hoffentlich auch die noch kommenden. Auch der Grenzer, der mich zur Polizei bringen will, weil ich auf der Brücke anhielt, um den Fall zu fotografieren, lässt mich ziehen. „Keep your temper“, meint er und nimmt mein „sorry“ an. Ich fahre nur auf der anderen Seite des Viktoria Falls in Richtung Livingstone. Am River mit Blick zur Fontäne des Falls  macht mich ein mit Maschinenpistole bewaffnete Soldat darauf aufmerksam, dass das hier ein Danger- Area sei, in dem nicht nur Krokodile und Hippos frei rumlaufen, sondern auch Killer, die es auf Touristen abgesehen haben. Er wird mir doch keinen Bären aufbinden wollen?
Kurz vor Livingstone finde ich das Waterfront-Campsite ( http://www.madbookings.com/victoria_falls_deutsch/budget_camping/the_waterfront_campsite.htm ). Trotz der Warnungen fahre ich die paar Kilometer vom Camp in die Stadt, um einzukaufen. Abends wird gegrillt, auf dem Camp, im Wald gleich neben dem Pool, unweit des Sambesi

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Auf der Weiterfahrt nach Lusaka ist das Angebot an Gemüse gleich durch das Auto-Fenster verlockend. Vor dem nächsten Camp „Eureka“ unweit vor Lusaka wird man gleich von Zebras und Giraffen empfangen, die erst das Weite suchen, wenn man das Fenster öffnet. Nur Internet gibt es mal wieder nicht.

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Auf dem Camp treffe ich 2 deutsche Fahrzeuge: ein Pärchen, dass „nur“ den Süden Afrikas mit dem verschifften Auto erkundet, ein Traveller, der schon 4 Jahre in Afrika unterwegs ist, und ein Rentner-Paar aus den Niederlande, die nur im nördlichen Frühling hier im Süden unterwegs sind. Die Frau aus dem ersten Auto meint zu ihrem Mann: Das ist die Gelegenheit (mit mir?) in Richtung Norden zu fahren. Der hat aber keine Lust auf komplizierte Länder.
In Lusaka gibt es ein Embassy für Tansania und Kenia. Die kenianische Botschaft meint, ich bekomme hier kein Visum, sondern erst an der Grenze. Ist mir auch lieber, dann brauche ich mich noch nicht bezüglich des Datums für Entry festzulegen. Das Visum in der tansanischen Botschaft kostet 50,-USD, an der Grenze das Doppelte. Der Pförtner meint am Freitag, die Botschaft ist erst wieder am Montag geöffnet. Für Malawi brauche ich kein Visum, Eintritt frei.

Gefahrene Route (GPS Tracks per  6.2.13)

Sambia-Malawi 6.2.13

 

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Kategorien: Reiseberichte, Süd-Afrika | Schlagwörter: | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Sambia 23.1. – 4.2. 2013

  1. Dorothea

    Hallo Manfred,
    weiterhin gute Reise und keine Störfälle ! Barbara hat erzählt , daß Ihr Euch im Sommer evtl. in der Türkei treffen wollt. vielleicht sind da ein paar Tage Badeurlaub drin , zum Erholen ??
    Ich verfolge die Ereignisse in Mali mit Sorge-ein weiterer Kriegsherd. Gut , daß Du aus der Region raus bist.
    Machs gut ,
    LG Dorothea

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